Jura
E8 (Modell 2026)
Die Maschine, bei der die Tasse schmeckt und der Preis wehtut.
Das Pulsverfahren dosiert das Wasser in Intervallen statt in einem Zug, und man schmeckt es bei kurzen Getränken deutlich. Die E8 ist die erste Maschine dieser Liste, deren Espresso einem Siebträger ernsthaft nahekommt — bei dreifachem Preis eines Einstiegsgeräts.
Sie zwei Tassen am Tag trinken. Der Aufpreis rechnet sich über die Tassenqualität, nicht über die Lebensdauer, und bei geringem Verbrauch amortisiert sich das nie. Außerdem sind Jura-Reinigungsmittel systemgebunden und entsprechend bepreist.
Vor- und Nachteile
Dafür
- Bestes Espresso-Ergebnis im Testfeld der Vollautomaten
- Verarbeitung und Laufruhe auf einem anderen Niveau als der Rest der Liste
- Wartungsprogramme laufen automatisch und werden rechtzeitig angekündigt
Dagegen
- Verbrauchsmaterial ist proprietär und teuer
- Brühgruppe nicht entnehmbar — Reinigung nur über das Programm
Technische Daten
| Mahlwerk | Professional Aroma Grinder, 6 Stufen |
|---|---|
| Brühverfahren | P.E.P. Pulse-Extraktion für kurze Getränke |
| Milchsystem | Feinschaumdüse, automatische Spülung |
| Wassertank | 1,9 Liter |
| Getränke | 15 Spezialitäten |
| Maße (B×T×H) | 28 × 45 × 35 cm |
| Laufende Kosten | ca. 0,21 € pro Tasse bei Bohnen für 26 €/kg |